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Vereinfachung für die Chemieindustrie
Bild: Der italienische Europaabgeordnete Salvatore De Me spricht für die EVP während
der Debatte zum Chemikalien-Omnibus. © European Union 2026 - Source: EP / Fred
Marvaux.
Mit dem Chemikalien-Omnibus will Europa beim Bürokratieabbau vorankommen. Am Donnerstag stimmte das Europäische Parlament endgültig über eine im Juni 2026 getroffene Trilog-Vereinbarung ab. Die Debatte der Europaabgeordneten fand am Vormittag statt.
Mit dem sogenannten Chemikalien-Omnibus setzen wir ein klares Signal für den Industriestandort Europa. Die zielgerichtete Vereinfachung zur Regulierung von Chemikalien, Kosmetik- und Düngemittelrecht senkt Bürokratie- und Compliance-Kosten für Unternehmen erheblich. Schätzungen gehen von Einsparungen von mehr als 363 Millionen Euro jährlich für die Branche aus.
Das entlastet besonders mittelständische Chemieunternehmen und sichert damit Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette, ohne das hohe Schutzniveau für Gesundheit und Umwelt aufzugeben. Gerade in Zeiten globalen Wettbewerbsdrucks ist dieses Ergebnis ein wichtiger Beitrag, um Innovationen und Investitionen wieder verstärkt nach Europa zu holen.
Link zur Pressemitteilung der CDU/CSU Gruppe in der EVP-Fraktion im EP: Radtke – Chemie-Omnibus verbindet Wettbewerbsfähigkeit und Verbraucherschutz: https://www.cducsu.eu/artikel/radtke-chemie-omnibus-verbindet-wettbewerbsfaehigkeit-und-verbraucherschutz