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Illegalen Wildtierhandel bekämpfen, bevor es zu spät ist

Donnerstag, 24. November 2016, 15:05 Uhr

Der illegale Handel mit Pflanzen und wilden Tieren ist eines der lukrativsten Verbrechen weltweit; jährlich werden zwischen acht und 20 Milliarden Euro schmutzige Gewinne mit Elfenbein, Nashörnern, Löwen oder Schuppentieren erzielt. Mit diesem Geld, begünstigt durch Korruption, finanzieren sich die organisierte Kriminalität und der Terrorismus. Dies bedroht nicht nur die Natur, sondern auch die Menschen, welche unter dem Schmuggel leiden. Europa ist stark in diese Handelsströme verwickelt und muss daher sowohl innerhalb der EU als auch weltweit durchgreifen. International sind wir im Rahmen der UN-Artenschutzkonvention CITES eine treibende Kraft und haben auch einen EU-Aktionsplan zur Bekämpfung des illegalen Artenhandels ausgearbeitet. Entscheidend ist, dass die entsprechenden Polizei-, Zoll- und Justizbehörden gut zusammenarbeiten und wir effiziente Operationen gegen das organisierte Verbrechen durchführen. Da der Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen hat, müssen EU-Mitgliedstaaten und Kommission sehr schnell gemeinsame Taten folgen lassen; andernfalls werden unsere Enkel einige der spektakulärsten Arten nur noch aus Büchern kennen!

Meine Rede während der gestrigen Plenardebatte finden Sie hier (ab 20.03h):

http://www.europarl.europa.eu/ep-live/de/plenary/video?debate=1479925968747&streamingLanguage=de

Eindrückliche Zahlen finden Sie hier (Infografik des EP):

http://www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/20161007STO46180/gemeinsam-die-biologische-vielfalt-unserer-erde-retten

Angenommener Text vom 24. November 2016:

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P8-TA-2016-0454+0+DOC+XML+V0//DE&language=DE

 

Foto:  ©EU/AP

 

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