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Verwendung von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermittel

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 15:30 Uhr

Foto: Europäische Volkspartei 2015

Die Europäische Kommission hatte in einem Gesetzesentwurf vorgeschlagen, die Entscheidung über die Verwendung von Genpflanzen zurück in die nationale Kompetenz der Mitgliedstaaten zu geben. Am Mittwoch lehnten wir im Straßburger Plenum dieses Vorhaben der Kommission ab. Wenn jedes Land eigene Zulassungsverfahren für gentechnisch modifizierte Lebens- und Futtermittel festlegen kann, müssten wieder Grenzkontrollen eingeführt werden. Somit wäre der offene EU-Binnenmarkt gefährdet und Rechtsunsicherheit würde entstehen. Außerdem würde es auch zu Problemen beim Futtermittelimport von außerhalb der EU kommen. Unsere europäische Landwirtschaft ist aber abhängig von diesen Importen, da Europa aktuell nicht genügend eiweißhaltiges Futter produziert. Für die Zukunft müssen wir unbedingt an einer europäischen Eiweißstrategie, die ohne Gentechnik auskommt, arbeiten. Der Kommissionsvorschlag ist absolut nicht zielführend und ich begrüße die gelungene Zurückweisung.

Interessante Links des Europäischen Parlaments zum Thema "Gentechnisch veränderte Organismen" (GVO):

http://www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/content/20151013STO97392/html/Sechs-Dinge-die-Sie-%C3%BCber-GVO-wissen-sollten

http://www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/content/20151022IPR98805/html/GVO-Parlament-lehnt-Entscheidungsfreiheit-bei-nationalen-Importverboten-ab

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