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Sommertour im Bodenseekreis

Donnerstag, 10. September 2015, 12:59 Uhr

Foto (Europabüro Lins MdEP): Norbert Lins diskutiert zusammen mit der Landtagskandidatin Susanne Schwaderer und den zahlreichen Mitglieder und Gästen der CDU Salem um den Vorsitzenden Franz Jehle über das Freihandelsabkommen TTIP

Auch der Bodenseekreis war ein Teil meiner Sommertour durch den Wahlkreis. So war ich dort Ende Juli einen Tag unterwegs und absolvierte insgesamt vier Stationen unterschiedlichster Art, zu denen ich die meiste Zeit von der Landtagskandidatin Susanne Schwaderer, vom CDU-Kreisvorsitzenden Lothar Fritz und vom stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Volker Mayer-Lay begleitet wurde.

Den Beginn machte ein Empfang im Rathaus von Frickingen, in dessen Rahmen ich mich mit dem Bürgermeister Jürgen Stukle und dem CDU-Ortsvorsitzenden Denis Bartosch über die Entwicklung des Ortes austauschte.

Im direkten Anschluss fuhren wir gemeinsam zum Lichthof in Heiligenholz. Zuerst führten mich Dr. Bertold Heyden und seine Mitarbeiter vom Keyserlingk-Institut in Salem über deren Weizen-Versuchsfelder zur Öko-Saatgutzüchtung. Im zweiten Teil meines Besuches auf dem Demeter-Hof, der in vorbildlicher Weise eine Wohn- und Arbeitsgemeinschaft für körperlich und geistig benachteiligte Menschen bildet, diskutierte ich gemeinsam mit dem Demeter-Vorstand Dr. Alexander Gerber und dem Geschäftsführer der Demeter-Marke Campo Verde, Tankred Kauf, über die EU-Öko-Verordnung. Als Mitglied im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments bin ich für meine Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) als Berichterstatter für die EU-Öko-Verordnung zuständig, die auf Initiative der Europäischen Kommission neu aufgesetzt werden soll und sich aktuell im Beratungsprozess des Europäischen Parlaments befindet.

Meine dritte Etappe war der sonnige Bodensee und das Staatsweingut Meersburg, an dem meine Begleiter und ich vom Weingutsdirektor Dr. Jürgen Dietrich und dem Meersburger CDU-Ortsvorsitzenden Martin Frick empfangen wurden. Während einer umfangreichen Führung durch die Produktionsanlagen und Lagerkeller des Staatsweingutes informierte ich mich vor allem auch über den Erfolg des Projektes „Weinregion Bodensee“, das die Vierländerecke um den Bodensee über eine Weinstraße miteinander verbinden soll und über das INTERREG-Programm der Europäischen Union im Sinne grenzüberschreitender Projekte gefördert wird. Den Abschluss dieses vielseitigen Tages im Bodenseekreis bildete die öffentliche Diskussionsveranstaltung zum geplanten Freihandelsabkommen TTIP des CDU Ortsverbandes Salem. Nach einer Einführung durch den Salemer CDU-Ortsvorsitzenden Franz Jehle sowie einem Kurzreferat von meiner Seite zu den Chancen von TTIP für Europa entwickelte sich eine engagierte Diskussion mit den in Beuren zahlreich anwesenden Parteifreunden und Gästen. Hierbei hob ich hervor, dass - trotz allem für und wider in Bezug auf das Freihandelsabkommen mit den USA - Europa die historische Möglichkeit hat, die Globalisierung im 21. Jahrhundert nachhaltig mitzugestalten und an den Standards mitzuschreiben, bevor es andere, aufstrebende Wirtschaftsnationen und -regionen auf der Welt tun werden.

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